Patenschaft

Möchten Sie die liebenswerten Langohren unterstützen? Brauchen Sie noch ein Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenk?

Mit einer Patenschaft helfen Sie uns, die täglichen Kosten für unsere Schützlinge mitzutragen.
Werden Sie Patin / Pate oder verschenken Sie eine Patenschaft. Ab EURO 15.00 pro Monat (mindestens für 6 Monate) oder ab EURO 180.00 pro Jahr sind Sie dabei.

Eine Patenschaft, was ist das genau?

Persönliche Patenschaft:

Geschenkpatenschaft:

Wenn Sie eine Patenschaft verschenken möchten, gelten die gleichen Punkte wie unter persönliche Patenschaft, jedoch haben Sie zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Geschenkgutschein:
    Sie bestellen bei uns einen Geschenkgutschein. Damit kann sich die/der Beschenkte später das Patentier selbst aussuchen. Entweder direkt im Eselheim oder auf unser Webseite.
  • Patenkarte:
    Sie suchen sich selbst ein Patentier aus. In dem Fall erhalten Sie gleich die persönliche Karte mit einem Bild des Patenesels zum Verschenken.

Patenschaften können per Spendenformular, über das Kontaktformular oder per E-Mail an eselheim@eselinnot.de angemeldet werden.

Bitte beachten Sie:

Patenesel sind in der Regel Tiere, die aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr weitervermittelt werden. Es handelt sich dabei um Gebrechen, wie z.B. Cushing, Sarkoide, Gelenk, Huf usw. Aus diesem Grund ist spazieren gehen mit unseren Tieren nur sehr, sehr begrenzt möglich.

Unsere Pateneseln stellen sich vor (Patinnen/Paten können «Ihren» Esel auch direkt im Eselheim in Engen-Welschingen aussuchen):

Chiara

Zwergesel-Stute

Geboren: 28. Februar 1993
Farbe: grau
Grösse: 1.02 m

Chiara stammt, wie viele ihrer Leidgenossen, aus dem Tessin. Lange Jahre musste sie, meist für den Schlachter, für Nachwuchs sorgen. Ihre Lebensbedingungen waren mehr schlecht als recht. So erstaunt es nicht, dass Chiara mit der Zeit immer schwächer wurde. Die Mutterstute konnte ihre Fohlen nicht mehr genügend ernähren, so dass diese krank wurden. Nachdem Esel in Not; bereits 2 kranke Fohlen – Fiona und Dani – aufgenommen hatte, war der betagte Besitzer endlich bereit, mit der Eselvermehrung aufzuhören. Die gesunden Stuten wurden verkauft, Chiara kam in die Station in Hüttikon und brachte dort ihr letztes Fohlen zur Welt. Manou, das gescheckte Stütchen. Seit unserem Umzug nach Engen-Welschingen lebt Chiara nun zusammen mit ihren Freundinnen als Pateneselin. Ihre Hufe, die über Jahre vernachlässigt wurden, sind noch immer schwierig zu pflegen. Da sie mit den Menschen nicht die besten Erfahrungen gemacht hat, ist Chiara noch etwas misstrauisch und scheu.

Larissa

Zwergesel-Stute

Geboren: 12. April 2002
Farbe: grau
Grösse: 0.98 m

Im Jahr 2006 erhielt ein engagierter Eselhalter aus dem Kanton Aargau (CH) eine Meldung von Passanten, dass ganz in der Nähe seines Wohnortes ein Esel unter ganz schlimmsten Bedingungen gehalten werde. Er ging sogleich mit Fotoapparat ausgerüstet zum beschriebenen Ort und fand neben der Strasse den Standort des Esels. In einem Laufhof inmitten von mehr als 500 Kilo schweren Mastmunis stand eine Zwergeselstute am ganzen Körper mit Kuhdreck verschmiert und zerzaust. Ihre riesigen Schnabelhufe standen in einer 10 cm Suppe aus Kuhmist und Gülle. Von den schweren Munis wurde sie konstant mit Aufreiten traktiert. Unser geschockter Eselhalter machte Fotos, die er direkt ans Veterinäramt mailte mit dazugehörigem Text und der Forderung nach Beschlagnahmung der Eselin. Der zuständige Amtsveterinär ging dieser Meldung unverzüglich nach. Am nächsten Tag war die Situation immer noch die gleiche. Auf die Frage, was denn nun mit der Eselin geschehe, bekam unser Eselfreund vom Veterinäramt keine Antwort, dies sei Amtsgeheimnis. Glücklicherweise traf er auf dem Hof des fehlbaren Halters dessen Vater. Dieser zeigte sich gesprächig und erzählt alles sei in Ordnung, man habe auch die Ställe ausgemistet und es würde alles den gesetzlichen Bestimmungen genügen. Sein Sohn müsse nur sofort den Hufschmid bestellen. Wie bitte? Bei solchen Hufen? Einmal schneiden genügt nicht. Da muss man immer wieder schneiden und die Stellung korrigieren. Auch sonst war die Situation für die Eselin unhaltbar. Eine Beschlagnahmung der Eselstute wäre mehr als angebracht gewesen. So verhandelte unser Eselfreund mit dem Bauern und konnte erreichen, dass er die Eselin für einen symbolischen Betrag von einem Franken freikaufen konnte. Nach intensiver Bearbeitung der Hufe durch unsere Hufpflegerin steht die Eselin wieder normal auf den Beinen. 

Amy

Zwergesel-Stute

Geboren: 17. Mai 2000
Farbe: hellgrau
Grösse: 1.00 m

Amy war ein typischer Tierschutzfall. Jahrelang im Sommer mit Rindern zusammen auf der Weide gehalten. Im Winter im Laufstall, bis über die Knöchel im Kuhmist stehend. Falsch gefüttert, mehrheitlich mit schimmligem, vergammeltem alten Brot und Gemüseabfällen. Dazu kam, dass immer ein Hengst dabeistand. So musste sie jedes Jahr ein Fohlen produzieren,das, wohin auch immer, verkauft wurde. Als es Amy so schlecht ging,dass sie keine Fohlen mehr bekommen konnte, wurde der Hengst verkauft. Amy blieb mit ihrem letzten Fohlen auf dem Hof zurück und wurde immer schwächer.
Von Passanten wurden wir auf die Beiden Esel aufmerksam gemacht. Nach zähen Verhandlungen war der Besitzer schliesslich bereit, Amy und ihre Tochter Julia an uns abzugeben. Die junge und gesunde Julia fand ein gutes Plätzchen bei einer gleichaltrigen Stute. Amy hat immer wieder Probleme mit dem Stoffwechsel. Eine erneute Umplatzierung kommt für sie nicht mehr in Frage.
Sie geniesst nun hier im Heim ihr Leben als Pateneselin, zusammen mit ihrer Freundin Chiara.

Troll

Zwergmuli-Wallach

Geboren: 04. Oktober 1994
Farbe: braun
Grösse: 0.90 m

„Wir hatten bei einem Händler eine Eselstute bestellt. Stattdessen stellte uns dieser einen kleinen Mulihengst in den Stall.“ So erzählte es die damalige Besitzerin. Später kam eine Eselstute dazu. Als die Eselstute nach kurzer Zeit starb, wollte die Besitzerin eine neue Eselstute von „Esel in Not.“ Unsere Bitte, keine Eselstute mehr zum Muli zu stellen und das Muli kastrieren zu lassen, wurde ignoriert. Wieder wurde eine Eselstute gekauft. Kurze Zeit später kam ein Anruf, wir sollten das Muli sofort abholen, es gehe nicht mit der Stute.
Wir ließen Troll kastrieren und er kam auf einen Hof, wo er 20 Jahre lang zur Therapie eingesetzt wurde. Als die Besitzerin einen Unfall hatte, und nicht mehr mit den Tieren arbeiten konnte, kam Troll zu uns zurück.
Hier soll er nun seinen wohlverdienten Lebensabend genießen können.

Nubia

Zwergesel-Stute

Geboren: 20. Mai 2005
Farbe: grau-weiß
Grösse: 1.05 m

Auch die zierliche Nubia stammt aus dem Schweizer Tessin und sollte für Nachwuchs für den Schlachtbetrieb sorgen. Leider begann diese Aufgabe bei ihr schon mit sehr jungem Alter, sie gebar ihre Tochter Ambra als sie selbst gerade einmal 2 Jahre alt war. Esel sind erst mit 6-7 Jahren ausgewachsen, daher musste Nubias Körper Höchstleistungen aufbringen, um das heranwachsende Fohlen ausreichend zu versorgen. Wie häufig in solchen Fällen, bleibt das eigene Wachstum dabei auf der Strecke, bzw. wird stark vernachlässigt. Junge Eselmamis haben meist ihr Leben lang mit den Folgen der Entwicklungsstörungen zu kämpfen. Heute lebt Nubia zusammen mit ihrer Tochter Ambra (ebenfalls Pateneselin) bei uns in der Stutenherde und musste auch nie mehr für weiteren Nachwuchs sorgen. Sie ist eine sehr freundliche und genügsame Stute und hat eine ganz besondere grau-weisse Fell-Zeichnung.

Ambra

Zwergesel-Stute

Geboren: 18. Juli 2007
Farbe: braun
Grösse: 1.02 m

Ambra ist die Tochter von Eselstute Nubia, welche wir in tragendem Zustand übernommen haben.
Die hübsche Ambra ist auch in der grossen Stutenherde meist bei ihrer Mama anzutreffen. Sie ist eine zurückhaltende Stute, die nicht gleich auf jeden Menschen zugeht, sondern deren Herz man erst mit Ruhe und Geduld gewinnen muss.

Fabienne

Hausesel-Stute

Geboren: 3. September 2002
Farbe: braun
Grösse: 1.05 m

Als Tochter der Tierschutzstute «Lara» kam Fabienne in der damaligen Station im Toggenburg auf die Welt. Wie Ihre Mutter entwickelte Fabienne Sarkoide, die 2009 operativ entfernt wurden. Bis heute sind glücklicherweise keine Sarkoide mehr aufgetreten. Fabienne ist eine neugierige Stute, die offen auf Menschen zugeht und fast immer für eine Streicheleinheit zu haben ist. Sie ist ausserdem die beste Freundin von Tierschutzstute Linda – wo man die eine sieht, ist die andere niemals weit.

Amour

Zwergesel-Wallach

Geboren: 8. Dezember 2011
Farbe: rötlich-beige
Grösse: 1.05 m

Die Geschichte von Amour kann in der 7. Ausgabe von Merlins Neuigkeiten (Frühling 2017 – PDF-Datei) oder unter Tierschutz / Amour gelesen werden.

Finn

Zwergesel-Wallach

Geboren: 21. August 2014
Farbe: schwarz
Grösse: 0.98 m

Die Geschicht finden Sie unter Tierschutz / Finn.

Mia

Zwergesel-Stute

Geboren: 16. August 2004
Farbe: grau
Grösse: 1.03 m

Die Geschichte von Mia finden Sie unter Tierschutz / Mia und Co.

Linda

Zwergesel-Stute

Geboren: 8. Juli 2004
Farbe: Schecke grau-weiss
Grösse: 1.01 cm

Die Geschichte von Linda finden Sie unter Tierschutz / Linda.

Muck (Mücke)

Kleinmaultier-Wallach

Geboren: 13. August 2000
Farbe: Falbe, Beine gestreift
Grösse: 1.15 m

Mücke ist ein fröhlicher, intelligenter und menschenbezogener kleiner Wallach. Er musste als Tauschobjekt immer wieder das Zuhause wechseln, sollte irgendwann als «unvermittelbar» zum Schlachter. So fand er seinen Weg ins Eselheim Merlin, wo er nun als Paten-Muli mit seiner Freundin Tiffany zusammen lebt.

Die ausführliche Geschichte von Mücke kann in der 20. Ausgabe von Merlins Neuigkeiten (Frühjahr 2022 – PDF-Datei) ab Seite 10 gelesen werden.

Tiffany

Kleinmaultier-Stute

Geboren: 27. Februar 1985
Farbe: scharzbraun
Grösse: 1.25 m

Tiffany kam ca. 1990 durch einen Händler aus Irland in die Schweiz. Sie wurde x-mal weiterverkauft. Mal war sie mit Ponys zusammen, mal mit Eseln. Aber immer wieder musste sie gehen und sollte schliesslich geschlachtet werden. Durch Vermittlung der IG-Maultier kam Tiffany 2003 zu uns.